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Details
zum Einsatz vom 06.12.07
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Wieder kippte ein Lkw von der Autobahn |
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Tondorf (ksta-online) An der Baustelle auf der A 1 zwischen Blankenheim und Nettersheim ist am Donnerstagabend erneut ein Lastwagen von der Straße geraten und 15 Meter tief die Böschung hinabgekippt. Während am Sonntag bei Engelgau ein Tiefkühllaster mit Fleisch von der Straße gerutscht war, erwischte es diesmal bei Tondorf einen spanischen Apfelsinenlaster. Der 27-jährige Fahrer war gegen 23.40 Uhr nur wenige hundert Meter nach der Autobahnauffahrt in der einspurigen Baustelle mit dem 40-Tonner nach rechts auf den Grünstreifen geraten. Bei dem aufgeweichten Boden hatte er keine Chance mehr, das schwere Gefährt zurück auf die Straße zu bekommen. Der Laster durchschlug die Leitplanke, rutschte 15 Meter tief die Böschung hinab und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Für die Rettungskräfte war es wieder einmal schwierig, zu den Opfern vorzudringen. Wegen des sofort entstandenen Staus marschierten sie zu Fuß über die Autobahn, um die Verletzten zu versorgen. Insgesamt vier Personen hatten sich im Führerhaus befunden - neben dem 27-Jährigen auch noch eine dreiköpfige Familie: ein 35-Jähriger, seine 31-jährige Frau und der zwölfjährige Sohn. Alle vier wurden schwer verletzt. Die Bergung des Lkw begann um 2 Uhr. Rund sieben Stunden später stand der total beschädigte Sattelzug auf den Rädern. Fahrspur verbreitert Die Autobahn war zwischen Blankenheim und Nettersheim in beide Fahrtrichtungen bis gestern Abend komplett gesperrt. Dies hatte aber auch noch einen anderen Grund als die Bergung des Wracks. Die Autobahnmeisterei Weilerswist änderte wegen der Ereignisse der letzten Tage und Wochen die komplette Baustellenführung. Denn es gab nicht nur die beiden schweren Unfälle. Kerstin Janitz, stellvertretende Leiterin der Autobahnmeisterei, berichtete von rund einem halben Dutzend weiterer Vorfälle, bei denen Lastwagen nach rechts auf den Grünstreifen geraten waren. Seit gestern Abend ist die Spur von Blankenheim in Richtung Nettersheim um einiges breiter geworden. Statt wie bisher 3,40 Meter stehen nun vier Meter zur Verfügung. Eine gravierende Änderung gibt es für die Verkehrsteilnehmer, die in der Gegenrichtung unterwegs sind. Es gibt nur noch einen statt zwei Fahrstreifen. |
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